Der Ausweis deckt
Wärmeschlupflöcher auf



Eigentümer von Eigenheimen, die ihre Immobilie verkaufen oder vermieten wollen, müssen ab Juli diesen Jahres einen gültigen Energieausweis vorlegen. Der Ausweis benennt die energetischen Eckdaten des Gebäudes, ähnlich wie das Energielabel bei Elektrogeräten die Energieeffizienz aufzeigt. Bei vielen alten Häusern sind die größten Energiefresser schlecht gedämmte Wände, außerdem alte Heizungsanlagen und undichte Fenster.

Wissenschaftliche Studien, z. B. im Auftrag der Deutschen Energieagentur (dena) zeigen, wie durch eine energiesparende Gebäudemodernisierung Kosten gesenkt werden können.

Unsanierte Häuser verbrauchen bis zu 4.500 l Öl im Jahr, optimal sanierte Altbauten nur 900 l. So lassen sich in manchen Häusern mehr als 2.500 Euro im Jahr sparen. Da rechnet sich die Investition für die Energiesparmaß- nahmen innerhalb weniger Jahre.
 
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